Tinnitus - Erfahrungsberichte

Hier finden Sie veröffentlichte Erfahrungsberichte von Tinitus-Betroffenen, die an unserer Testphase teilgenommen haben:

Erfahrungsbericht Nr. 1 von Thomas
Erfahrungsbericht Nr. 2 von Stefan
Erfahrungsbericht Nr. 3 von Erhart


Erfahrungsbericht Nr. 1 von Thomas

Wie es begann

Mein Leiden begann 1990 während meiner Militärzeit. Auf der Standortschießanlage hatte ich links und rechts jeweils „Kameraden“ liegen, die ihre Waffen abfeuerten bevor alle ihre Ohrenstöpsel entsprechend in den Ohren hatten. Der Knall von beiden Seiten hatte zur Folge, das ich für ein paar Minuten weder andere Personen verstand, aber auch keine Schussgeräusche mehr wahrnahm.

Ein stechender Schmerz durchzog meine Ohren und nachdem dieser abklang und auch das Hörvermögen sich wieder normalisierte, stelle ich fest, dass ich auf beiden Ohren einen sehr hellen Pfeifton hatte. Man sagte mir damals, dass das mit der Zeit wieder weggehen würde und so kümmerte ich mich nicht weiter um das tagelang anhaltende Pfeifen.

Fast unbemerkt trat das Pfeifen allerdings immer wieder auf und hielt auch für mehrere Tage an. Aber auch da dachte ich nicht im Entferntesten daran ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Man hatte mir ja gesagt, dass das wieder abschwellen wird und ganz verschwindet.

Fast neun Monate bemerkte ich auch kein Pfeifen mehr, obwohl ich immer wieder das Gefühl hatte Geräusche zu hören die sich in einer sehr hohen Tonlage befanden und meine Umwelt mir sagte, das ich mir das einbilden würde. Doch dann war der Ton auf beiden Ohren wieder da. Ein Verlust innerhalb der Familie setzte mich zu dem Zeitpunkt sehr stark unter Stress, wodurch ich auch davon ausging hier eine körperliche Reaktion auf die Situation zu erhalten.

 

Ärzteodyssee

Ich suchte einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt auf, der mich untersuchte und zu dem Ergebnis kam, das mein Gehör zu 100% funktionierte und kein organischer Schaden festgestellt werden könne. Doch das Geräusch verschwand nicht mehr, sondern wurde immer intensiver. So kontaktierte ich vier weitere Ärzte und alle kamen zu dem selben Ergebnis, das keine organische Ursache festgestellt werden könne. Auf einen Tinitus machte mich damals leider keiner aufmerksam und auch das Gespräch mit einem Arzt, ob ein Hörsturz vorliegen könnte, verlief ergebnislos.

So lebte ich mit diesem Geräusch, welches sich im Bereich von 4000 MHz befindet, jahrelang weiter und vergaß es auch hier und da bzw. hörte es nicht mehr. Seit 1998 ist das Geräusch, welches an eine sehr hohe Pfeife erinnert, wieder da und ließ auch nicht wieder nach.

Je nach körperlicher Verfassung war das Geräusch lauter oder leiser. Ich musste feststellen das Stress einen großen Tei dazu beitrug, dass das Pfeifen stärker wurde. Entspannungen in ruhiger Umgebung ließen den Pfeifton nach Tagen wieder etwas abklingen, aber nicht ganz verschwinden.

Mein Wohlbefinden wurde offensichtlich von diesem Ton massiv beeinflusst. An den Tagen, an denen das Pfeifen sehr intensiv war und auch sehr „laut“, da fühlte ich mich abgeschlafft und war sehr leicht reizbar. Ich hatte Probleme andere Personen zu verstehen, da das Pfeifen immer wieder die teilweise leisen Aussagen der Personen übertönte. Ich musste immer öfters nachfragen und wurde mit jedem Mal unsicherer. Oft stellte ich mir die Frage, was wohl meine Gesprächspartner/innen von mir denken müssen, wenn ich ihnen aus vielleicht 1 Meter Entfernung die Frage stellen musste: „Entschuldige bitte, was hast du gerade gesagt? Ich habe dich nicht verstanden.“

Ich begann Menschenmengen zu meiden, Gesprächen auszuweichen und den Fernseher bzw. das Radio lauter zu machen um den Pfeifton zu übertönen. Meine Familie fragte oft ob ich schwerhörig sei, doch es ging nicht um Schwerhörigkeit, sondern darum den Pfeifton zu überdecken und alles mitzubekommen.

Im Bekanntenkreis machte ich die Erfahrung, das ich immer mehr in Gesprächen ausgegrenzt wurde, teilweise sicherlich auch da ich mich zurückzog. Ich verfolgte Diskussionen als stiller Zuhörer und musste mich oftmals sehr anstrengen um folgen zu können. Insbesondere sehr hohe Stimmlagen bereiteten mir Probleme, da sich diese mit dem Pfeifton vermischten und für mich nur ein völliges Durcheinander zu hören war. Von Kommunikation keine Spur. Menschen sahen mich fragend an, bis ich dann begriff, das sie auf Antworten warteten.

Wieder konsultierte ich Ärzte. Die Krankenkasse lud mich vor zu einer Untersuchung, da es aufgefallen war, das ich  immer wieder mit dem selben Problem zu den Ärzten kam. Doch alle Untersuchungen verliefen ohne organischen Befund. Auch sagte man mir, das man nichts machen könne gegen den Ton, denn dieser käme alleine und würde auch wieder alleine gehen – wenn er geht. Wenn nicht hätte ich Pech gehabt und müsse lernen mit dem Pfeifen zu leben. Man könne mir nicht helfen.

Seit 1998 habe ich ununterbrochen nun den Pfeifton in einer Frequenz von 4000 MHz (+/-) in meinen Ohren und habe manchmal das Gefühl kurz vor dem Verrückwerden zu sein. Mal leiser, mal lauter – aber fortlaufend. Es gibt Situationen, da meine ich, dass das Pfeifen weg ist. So z. B. wenn ich im Auto sitze. Ich höre sehr früh Einsatzfahrzeuge und kann mich extrem gut auf den Verkehr konzentrieren. Stelle ich das Fahrzeug ab und begebe mich in die häusliche Umgebung dauert es nicht lange und es fängt wieder an so laut zu werden, das ich es nicht überhören kann. Ich musste feststellen, das ich gerade in Situationen der Konzentration keine Töne hörte. In der Übergangsphase zur Entspannung sehr massive Belastung habe und zum Glück in der Einschlafphase und im Schlaf selber anscheinend davon verschont bleibe bzw. das Pfeifen so leise ist, das ich es kaum wahrnehme. 

 

Selbsthilfe

Ich habe vieles versucht, wie z. B. laute Umgebung zu meiden, Meditation, das Geräusch in meinem Kopf zu unterdrücken, der Geräusch zu ignorieren. Doch alles war von kleinem Erfolg gekrönt, der in der Regel nicht länger als ein paar Minuten oder mal eine Stunde anhielt.

Über eine Bekannte, die in einer Klinik arbeitet, habe ich den Internetlink von Elmar Bickel erhalten und sie meinte, dass das ein Weg sein könnte um mir zu helfen – um mir wieder zu einem „normalen“ Leben zurück zu helfen.

So nahm ich per E-Mail Kontakt auf zu Elmar Bickel und auf seine Rückantwort hin kam es zu einem Erstgespräch, welches sehr informativ und vertrauenserweckend war. 

Ich bin mir bewusst, das es sich eine eine Chance handelt, das es keine Garantie für einen Erfolg gibt und das sicherlich auch sehr viel an mir selber liegt. Doch ich sehe es als Chance und als Möglichkeit, die vielleicht auch anderen helfen könnte, wenn ich Elmar Bickel  zur Verfügung stehe um seinen Weg zu testen. Es kann sicherlich nicht schlimmer werden. Im schlimmsten Fall bleibt es gleich. Doch ich hoffe innerlich schon auf eine kleine Reduzierung des Pfeifen und das wäre für mich persönlich bereits ein sehr großer Erfolg.

Gerne werde ich meine Erfahrungen, die Entwicklung nach der Erstbehandlung und ggf. Nötigen Nachbehandlungen notieren und zur Verfügung stellen.

 

War es die Hypnose oder ich selber?

Mit meinem beidseitigen Tinitus fuhr ich zu Elmar um das neue Verfahren auszuprobieren. Ich gebe zu, es war anfangs ein wenig Skepsis dabei, denn so wirklich konnte ich nicht glauben, das Elmar es schaffen würde mich von dem störenden Pfeifen zu befreien.

Das anfängliche Gespräch und die Erklärungen der Methode bauten in mir Vertrauen auf und auch Elmar selber ist eine Person, zu der man schnell Vertrauen fasst.

So ließ ich mich von ihm in die Trance führen und kam sehr entspannt aus dieser wieder zurück. Noch Gerüche von Blumen und Bäumen in der Nase war ich anfangs ein wenig irritiert, denn die Hypnose hatte mich in der Tat an einen Punkt gebracht, der zumindest auf dem linken Ohr das schrille Pfeifen hatte verschwinden lassen.

War es wirklich verschwunden? Ich strengte mich an um zu „hören“ ob ich wirklich dieses Geräusch nicht mehr höre oder ob es verschwunden ist. 

Der in einem weiteren „Durchgang“ gesetzte Anker zur Selbsthypnose funktionierte auch sehr gut und so verließ ich die Räume von Elmar um die kommenden Tage abzuwarten.

Zwei Tage nach der „Behandlung“ kam langsam wieder ein störendes Geräusch im linken Ohr auf. Ich suchte mir einen ruhigen Raum und aktivierte den gesetzten Anker. Tatsächlich begab ich mich in den Trancezustand und durchlief den mir suggerierten Weg. Am Ende war ich überrascht, denn ich schaffte es den mir gesetzten Filter wieder zu aktivieren und damit das Geräusch zu filtern. Nach regelmäßiger Anwendung der Selbsthypnose bin ich inzwischen so weit, das ich gar nicht mehr in den “tiefen Trancezustand“ muss um ein aufkommendes Tinitusgeräusch im Ohr auszufiltern, sondern eine kurze Entspannungsphase mit ruhigem Umfeld, sowie Gedanken an Teilstrecken aus der Trance ausreichen. 

Mehr oder minder täglich wende ich nun diese Übung an und bin seit 10 Tagen konstant beschwerdefrei auf dem linken Ohr! Das rechte Ohr hingegen hat noch immer den Pfeifton, aber dieser ist nicht mehr so laut wie er anfangs und über die vielen Jahre war.

Ich kann mich nur bedanken, das Elmar sich die Zeit für mich nahm und mit mir einen Teil des Weges gegangen ist. Dank Elmar und seiner Methode habe ich erheblich an Lebensqualität zurückerhalten!

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Erfahrungsbericht Nr. 2 von Stephan "Bericht zur Hypnose Brummton"

Seit vielen Jahren “höre” ich einen pulsierenden Brummton mit tiefer Frequenz.

Dabei könnte ich nicht einmal genau sagen, was ich “wirklich” höre. Manchmal erscheint mir das Pulsierende auch von mir erzeugt und von meiner Verfassung abzuhängen. Das Problem ist, dass ich den Puls des Brummtons unterschwellig (gerade nachts) sogar dauernd für etwas Eigenes halte, fast so wie ein leicht beschleunigter aber unregelmäßiger menschlicher Herzschlag, dabei aber basslastiger und durchdringender. Gerade weil es ein unregelmäßiger Rhythmus ist, hebt sich dieser Fremdpuls vom eigenen deutlich ab und ich habe mich deshalb, anders als an “normale” andere Geräusche in all den Jahren nicht an diesen eigenartigen Sinneseindruck gewöhnen können.


Er ist im Laufe der Zeit immer deutlicher, länger und lauter hörbar geworden. Anfangs nur zu Beginn der Nacht und nachts hörbar, ist er an den meisten Orten, an denen ich mich aufhalte auch tagsüber da.


Er erinnert mich an das Geräusch eines LKW, der mit laufendem Motor vor dem Haus mit geschlossenem Fenster steht. Ähnlich wie bei  diesem wird der Brummton durch die Atmosphäre und durch die Grundschwingung des Bodens und der Hausmauern weiter getragen und bringt mein Innenohr bzw. den Schädel zum Mitschwingen. Deshalb helfen auch Ohrstöpsel oder andere Maßnahmen wie das Aufsuchen von lärmgeschützten Räumen nicht. Wenn ich mich von diesem nervigen Höreindruck befreien will, muss ich entweder hochkonzentriert arbeiten oder den “Lärm” mit anderem “Lärm” überdecken.

Eine Untersuchung beim HNO-Arzt brachte im übrigen nur die Erkenntnis, dass mit den Ohren alles zum Besten steht.


Nach intensiver Beschäftigung mit den möglichen Ursachen, von denen es potentiell sehr viele gibt, bin ich zum Schluss gekommen, dass mir weder die nahe liegenden Spekulationen noch mein Ärger über die eigene Ohnmacht weiterhelfen. Meine bevorzugte Vermutung, die Ursache der gepulsten Frequenzen könnte aus dem Mobilfunk und drahtloser Telefonie im Haus herrühren, hat sich auch mit der Verbannung von DECT-Telefonen und Mobilfunk aus meinem privaten Umfeld nicht bestätigen lassen.


Es ist mir letztlich auch egal, ob es sich um gepulste HF-Felder, Infraschall oder lange elektromagnetische Wellen (ELF) handelt, die militärischen Zwecken dienen könnten, wenn nur endlich eine Lösung gefunden würde.


In dieser Ausweglosigkeit fand ich auf der Suche nach Quellen zum Thema Brummton im Internet auch das Angebot von Elmar Bickel vom “Hypnoseland”, mich mithilfe der Hypnose von diesem Quälgeist zu befreien bzw. mir einen Weg aufzuzeigen, wie die Auswirkungen abgemildert werden können.

Einerseits fand ich die Idee bestechend, “mittels Hypnose und einem neuartigen Gerät, das dabei verwendet wird (...), dieses Brummen auszufiltern, mehr noch alle manipulativen Elfwellen ergebnislos (...) abprallen zu lassen (...)”. Andererseits unerfahren mit der Technik der Hypnose, war ich anfangs sehr skeptisch sowohl gegenüber dem Verfahren selbst als auch gegenüber meinen eigenen Ängsten in Bezug auf das, was möglicherweise eine Hypnose alles anstellen kann.

Im Kontakt mit Herrn Bickel konnten meine Fragen und Unsicherheiten zu meiner vollen Zufriedenheit beantwortet und geklärt werden, so dass ich mich in Begleitung meiner Frau zu einer Hypnosesitzung mit Elmar Bickel in dessen Haus entschloss.


Nach einem kurzen Vorgespräch ging es zur eigentlichen Hypnosesitzung. Hierzu kann ich soviel sagen, dass ich weder viel, noch vollständig, dafür aber sehr selektiv erinnere. Die gut drei Stunden Zeit, die wie im Flug vergingen, fühlte ich mich sehr entspannt. Wesentlich dazu beigetragen hat die souveräne und geduldige Art von Elmar Bickel. Ich hatte den sehr beruhigenden Eindruck, es spricht ein Freund zu mir – und nicht, wie tatsächlich ein weitgehend fremder Mensch, dem ich zum ersten Mal persönlich begegnete. Ein angenehmes “Aufgehoben-Sein” scheint mir der zutreffende Begriff dafür zu sein, dass mein Hypnotiseur die richtigen Worte und Bilder fand, die mein Wohlbefinden und Loslassen-Können begünstigten und mir im Nachhinein einen bleibenden Eindruck seiner Professionalität vermitteln.


In dieser Entspannung wurde ich an verschiedene Orte geschickt und wieder zurückgeholt. Zwischendurch wurde mithilfe des erwähnten Gerätes – ein Frequenzgenerator mit optischem, akustischem und Spannungsausgang – immer wieder der Frequenzbereich identifiziert, zu dem der von mir wahrgenommene Brummton gehört. Ich musste mich anstrengen, den Brummton bewusst zu hören. Gerade dann, wenn ich es versuchte, mich auf ihn zu konzentrieren, schien er wie weggeblasen.


Was war nun das Ergebnis? Für den Rest des Tages habe ich das Brummen nicht mehr in der gewohnten Qualität – also nervend – wahrgenommen. Wenn ich glaubte es zu hören, war ich nicht mehr so sicher, sagen zu können, was wo brummte. Da waren der Kühlschrank, die Badentlüftung die vorbeifahrenden Autos und die Flugzeuge über mir, die brummten. Auch zum Schlafengehen und in den ersten Stunden der Nacht “vermisste” ich das gewohnte Brummen. In den Morgenstunden des darauf folgenden Tages allerdings war es in alter Stärke wieder deutlich zu vernehmen.


Ich habe versucht, die Situation während der Hypnose in der Vorstellung wiederherzustellen; es will mir aber nicht so recht gelingen. Ich vermute, dass es mit einer Hypnosesitzung nicht getan ist. Aber ermutigt durch die Anleitung zur Selbsthypnose nach Elmar Bickel übe ich nun täglich, die Entspannung herzustellen und schneller den “Schalter” zu finden, mit dem ich das Brummen “runterregeln” kann.

 

Wie zu erwarten, waren die ersten Probleme dadurch aufgetaucht, dass es durch die Distanz nicht zu einer Auffrischungshypnose kommen konnte, so war der Erfolg zunächst mal nur kurzfristig. Natürlich sollte die Hypnose gegen Tinitus aber auch längerfristig wirken, auch wenn es nicht möglich ist, öfters eine Auffrischung mit einer direkten Hypnose zu machen.
So ist es möglich, einige Zeit noch mit Selbsthypnose daran weiter zu arbeiten. Um mit Selbsthypnose arbeiten zu können, wurde in Hypnose ein Trigger gesetzt, so dass dies an und für sich einwandfrei funktioniert. Stephan wird weitere Tipps zur Anwendung und Problemlösung von uns per eMail erhalten.

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Erfahrungsbericht Nr. 3 von Erhart nach insgesamt 4 Hypnosebehandlungen zur Bekämpfung von Tinitus


Es war für mich eine Mischung aus Hoffnung und Erwartung, aber auch eine große Portion, der "Griff zum Rettungsring".
Frühere Versuche mit Akupunktur blieben absolut ohne Wirkung, selbst bei einem chinesischen Mediziner. Nachdem ich per Internet von der Methode las, die Elmar Bickel "Tinnitus-Geschädigten" anbot, freute ich mich wie ein Kind auf Weihnachten.

Es ging dann los, Richtung Vorarlberg. So kam es zur ersten Sitzung bei Elmar. 
Zwar war ich einigermaßen gefasst, aber doch ein wenig neugierig und gespannt, was nun alles passiert.

Ich hatte mir über Hypnose eine andere Vorstellung gemacht als das, was ich hier erlebte. Angenehm überrascht war ich von der Tatsache, die gesamte Wanderung im Hypno-Land bewusst miterleben zu können.
Meinen Anker habe ich bei dem alten knorrigen Baum mit den weit ausladenden Ästen geworfen. Ich mag alte Bäume und fühle mich dort sehr wohl.

Nach der ersten Erfahrung mit Hypnose ging es mir gut. Zumindest hatte ich das Gefühl, eine innere Ruhe und Ausgeglichenheit gefunden zu haben. Eine Ruhe, welche ich vorher nicht einmal medikamentös erreicht habe.

Meine Ohrengeräusche waren noch laut und spürbar. Ich hatte aber das Gefühl, als wäre die Belastung nicht mehr so brutal wie vorher. Das ist aus meiner Sicht als ein Erfolg zu bewerten.
Wer Tinnitus kennt, der weiß wovon ich rede.

Elmar und ich, wir hatten auch schnell erkannt, dass wir auf der gleichen Wellenlänge sind. Wir fanden uns sympathisch, und so entwickelte sich ein sehr vertrauensvolles Verhältnis.


Der zweiten Sitzung ging, wie schon bei der Ersten, ein langes und offenes Gespräch voraus. So kamen zusätzlich einige meiner Belastungen zur Sprache, welche in der Hypnose Berücksichtigung fanden. Das tat mir gut.

Ich lernte es, in mich hinein zuhören und empfand den Puls an mehreren Stellen meines Körpers gleichzeitig. Zwar unterschiedlich intensiv, aber wahrnehmbar. Es kam ein neues Gefühl hinzu.

Mir war, als spüre ich am ganzen Körper die Berührung mit einer hauchdünnen Folie. Ich empfand das nicht einmal unangenehm, obwohl ich mich ansonsten nicht gerne bedrängen, oder einengen lasse.

Gerne ließ ich mich von Elmar’s Stimme durch die Märchen - Landschaft führen. Diese Gegend war für mich nicht mehr neu, aber auch nicht so vertraut, dass ich den Weg alleine gehen mochte.

Ich hatte das Empfinden, als käme ich zurück an einen Ort, an dem ich früher schon einmal war. Da war mein alter Baum, der moosige Weg am Bach, der Wasserfall, dieses leichte Plätschern des Wassers, und auch der See.
Dieses Alles machte mich ruhig und stark, und ich fühlte mich ausgesprochen wohl.
Ich ging die fünf Stufen empor und wurde von Elmar’s Stimme in die Realität zurückgeholt.
Eigentlich schade waren meine ersten Gedanken.

Nach einer kurzen Entspannungsphase fühlte ich mich wohl und ausgeruht. 
Mein Tinnitus ist mir zwar treu geblieben, jedoch hatte ich das Empfinden, mit den nervenaufreibenden Pfeiftönen besser fertig zu werden.

Ich hatte insgesamt vier Sitzungen in einer Woche. Die Dritte verlief ähnlich wie die zwei vorherigen Sitzungen. Allerdings war ich schneller im Hypno-Land, da ich den Weg dorthin schon kannte.
Ich glaube, dass mich Elmar mit einem geringeren Aufwand zu meinem Lieblingsbaum führen konnte.
Wieder durchwanderte ich die gesamte Traumlandschaft. Traumlandschaft sage ich deshalb, da man dort nur positive Eindrücke wahrnimmt. Man hat dort keine Bedürfnisse und auch keinerlei Beschwerden. Es ist einfach genussvoll.

Es ist einfach eine Traumwelt, aus welcher man nicht mehr zurück möchte. 
Leider kommt irgendwann die Stimme: „Ich zähle von fünf bis eins“.
Mein Tinnitus war noch immer da, aber für mich erträglicher. Das bewerte ich als einen Erfolg und fühle mich dabei wohler.

Auch die vierte und letzte Sitzung bei Elmar begann mit einem ausführlichen Gespräch.
Man kommt sich menschlich näher, und ein Therapeut braucht wohl auch ein wenig mehr Hintergrundwissen über seinen Klienten, als z. B. ein Zahnarzt.

Meinen Abschluss-Bericht habe ich mit einer Verzögerung von 4 Tagen nach der letzten Sitzung verfasst, und das war aus heutiger Sicht gut so.
Denn einen Tag später, am Tag meiner Abreise, meldete sich mein Tinnitus mit einer lange nicht mehr da gewesenen Intensität zurück.

Mit täglich einer Selbsthypnose (CD-Stressbewältigung – von Elmar) gehe ich die Sache an.
Ich meine, einen Teilerfolg verbuchen zu können.

Mein Fazit lautet

Es war für mich eine neue Erfahrung.
Tinntius ist noch nicht heilbar, aber man kann sicherlich lernen, mit diesem Störenfried umzugehen, und das ist für jeden Betroffenen ein Erfolg.

 

 

 

 

 

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